Biografie
Levente Bubreg
Levente Bubreg wuchs als jüngstes von vier Geschwistern in einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie in Reutte in Tirol auf. Mit acht Jahren begann er bei Manuel Lämmle an der Landesmusikschule Reutte-Außerfern mit dem Fagottunterricht; dort lernte er auch das Dirigieren von Blasorchestern. Seit 2019 wird er von Daniele Muleri am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck unterrichtet, seit 2022 im Precollege, und seit 2024 studiert er zusätzlich bei Prof. Dag Jensen im Precollege der Hochschule für Musik und Theater München. In Meisterklassen und Unterricht arbeitete er unter anderem mit Carlo Colombo, Sophie Dervaux, Michael Werba, Štěpán Turnovský und Richard Galler.
Mit elf Jahren gab er sein Solodebüt mit dem StringSZ Orchester im Silbersaal in Schwaz. Seither hat er im In- und Ausland zahlreiche Wettbewerbe gewonnen, darunter den Rotary Musikpreis, den Ignaz-Pleyel-Preis der Internationalen Sommerakademie ISA, den Titel des Absoluten Gewinners beim Wettbewerb Premio Crescendo in Italien sowie mehrere erste Preise und Bundessiege bei Prima la Musica. 2025 erhielt er den Preis der Wiener Symphoniker im Rahmen von WSY-Talent, wurde erneut Bundessieger bei Prima la Musica und erreichte das Semifinale beim Concertino Praga.
Als Solist trat er mit dem Wiener Kammerorchester, den Wiener Symphonikern und dem Orchester Accademia d’Archi Arrigoni beim Altolivenza Festival in Italien auf. Sein Debüt im Wiener Konzerthaus gab er in der Reihe Musica Juventutis; außerdem spielte er bei den Dvořák-Festspielen im Prager Rudolfinum, im österreichischen Parlament und bei einem Rezital im Teatro l’Affratellamento in Florenz.
Orchestererfahrung sammelte er im Verbier Festival Junior Orchestra in der Schweiz, in der Camerata Prima Wien – einem Auswahlorchester unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker – und im Wiener Jeunesse Orchester, außerdem in der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen, in der Orchesterakademie Tirol im Festspielhaus Erl und im Alpen Adria Jugendsinfonieorchester.
Kammermusik gehört für ihn von Anfang an dazu. Mit seinen Geschwistern Sara, Bence und Márton spielt er im Bubreg Quartett, das 2026 beim Werner-Pirchner-Preis den ersten Preis in der Kategorie Kammermusik gewann. Außerdem ist er Mitglied im Trio d’anche MODERN, im Ensemble BubReg-Time und im Trio Infernale und spielt im Symphonischen Blasorchester Tirol.